Allgemeines

Die Familie Colloredo-Mannsfeld ist seit dem 30jährigen Krieg in Böhmen beheimatet und begütert.

Von der Stammherrschaft Opocno (NO-Böhmen) ausgehend, wurde der Besitz durch Heirat (Dobris, Mittelböhmen) und Zuerwerb (Zbiroh, W-Böhmen) mehrfach erweitert und betrug um das Jahr 1900 ca. 60.000 ha Wald und Landwirtschaften; angeschlossen waren Mühlen, Brauereien, Ziegeleien und Sägewerke. In der tschechoslowakischen Bodenreform (ca. 1920/1930) wurde der Besitz auf etwa die Hälfte verkleinert. Der Beschlagnahme 1942 durch die Gestapo folgten ab 1945 Entzug und Verstaatlichung nach der kommunistischen Machtergreifung 1948.

Zwischen 1992 und 2010 wurde der Grundbesitz auf den Vorkriegsbestand restituiert, Schloß Opocno und dessen wertvolles Inventar sowie das Inventar von Schloß Dobris hat der Staat hingegen einbehalten.

2006 haben die beiden Eigentümer, Kristina Colloredo-Mansfeld und Jerome Colloredo-Mannsfeld, eine Realteilung vollzogen.

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